Datenschutz bei Mietvertrag: Was Vermieter und Mieter wissen müssen
Beim Datenschutz bei Mietvertrag, die rechtliche Regelung, wie persönliche Daten von Mietern und Vermietern im Mietverhältnis behandelt werden müssen. Also known as DSGVO im Mietrecht, it ist kein freiwilliger Bonus – es ist Gesetz. Jeder, der Namen, Anschriften, Einkünfte oder Bankdaten von Mietern sammelt, handelt als Verantwortlicher nach der DSGVO. Das gilt für kleine Privatvermieter genauso wie für große Wohnungsunternehmen.
Du als Mieter gibst oft mehr Daten preis, als du denkst: Gehaltsnachweise, Ausweiskopien, Schufa-Auskünfte, sogar Fotos von deinem Haustier – alles kann unter Datenschutz fallen. Aber nur was wirklich nötig ist, darfst du auch geben. Ein Vermieter darf deine Einkommensnachweise verlangen, um die Mietfähigkeit zu prüfen. Aber er darf deine gesamte Steuererklärung nicht verlangen – das wäre zu viel. Und wer deine Daten an einen Makler weitergibt, muss dich vorher ausdrücklich informieren. Das ist kein Formsache – das ist dein Recht.
Als Vermieter musst du nicht nur die Daten sammeln, sondern auch sichern. Ein USB-Stick mit Mieternamen und Bankverbindungen auf dem Schreibtisch? Das ist ein Risiko. E-Mails mit Passwörtern im Klartext? Verboten. Du musst wissen, wie lange du Daten aufbewahren darfst – normalerweise nur so lange, wie du sie für den Mietvertrag brauchst. Nach Abzug der Mietkosten und der Kündigungsfrist sind die meisten Daten zu löschen. Und wenn du sie digital speicherst: Verschlüsselung, Zugriffskontrolle, Passwörter – das gehört dazu. Wer das ignoriert, riskiert Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro – oder 4 % des Umsatzes.
Es gibt auch Situationen, wo du als Mieter aktiv werden musst. Wenn dein Vermieter dir einen Fragebogen mit 20 persönlichen Fragen schickt – darfst du fragen: Warum brauchst du das? Und wenn du merkst, dass dein Name auf einer Liste von 500 Mietern in einer Excel-Tabelle steht, die jemand im Internet verloren hat – dann musst du ihn informieren. Du hast das Recht, zu wissen, welche Daten über dich gespeichert sind, und du kannst sie löschen lassen, wenn sie nicht mehr nötig sind.
Die meisten Probleme entstehen nicht durch böse Absichten, sondern durch Unwissenheit. Ein Vermieter denkt, er muss alles haben, um sicher zu sein. Ein Mieter unterschreibt alles, weil er Angst hat, die Wohnung zu verlieren. Beides ist falsch. Der Datenschutz bei Mietvertrag ist kein Hindernis – er ist ein Schutz für beide Seiten. Er verhindert, dass deine Daten missbraucht werden. Er schützt den Vermieter vor falschen Ansprüchen. Und er macht das Mietverhältnis transparenter – nicht komplizierter.
In der folgenden Sammlung findest du klare, praktische Anleitungen dazu, wie du als Mieter deine Daten behältst, wie du als Vermieter die Regeln einhältst, welche Dokumente wirklich nötig sind, und wie du Fehler vermeidest, die sonst teuer werden können. Keine juristischen Komplexe – nur das, was du wirklich brauchst, um sicher und rechtssicher zu handeln.
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Vermieter müssen bei Besichtigungen mit Mietinteressenten streng die DSGVO einhalten. Erfahre, welche Daten du wann und wie erheben darfst - und was dich sonst abmahnt oder bestraft.