DIN EN ISO 20345: Was Sie über Sicherheitsschuhe wirklich wissen müssen

Wenn Sie DIN EN ISO 20345, die europäische Norm für Sicherheitsschuhe, die minimale Anforderungen an Schutz, Passform und Prüfung festlegt. Auch bekannt als Sicherheitsschuh-Norm, regelt sie, was ein echter Arbeitsschuh leisten muss – und was nur wie einer aussieht. Viele denken, jeder stabile Stiefel ist ein Sicherheitsschuh. Das ist falsch. Nur Schuhe, die die DIN EN ISO 20345 erfüllen, tragen das offizielle Prüfsiegel – und nur diese bieten echten Schutz am Arbeitsplatz.

Diese Norm ist kein Vorschlag, sie ist Gesetz. Wer in der Baubranche, im Lager, in der Werkstatt oder in der Industrie arbeitet, muss sie kennen. Sie definiert, was ein Sicherheitsschuh, ein Schuh mit mindestens einer geschlossenen Zehenkappe aus Stahl oder Kunststoff, die bis zu 200 Joule Aufprallenergie aushält sein muss. Dazu kommen Prüfungen für Rutschfestigkeit, Durchtrittsicherheit, elektrische Isolierung und sogar die Atmungsaktivität des Materials. Kein Hersteller darf einfach „sicher“ sagen – er muss es nachweisen. Und wer das nicht tut, setzt Mitarbeiter und Unternehmen aufs Spiel.

Die Norm ist nicht statisch. Sie wird regelmäßig aktualisiert, um neue Materialien und Arbeitsbedingungen abzudecken. Heute gibt es Unterkategorien wie S1, S3 oder S5 – das bedeutet nicht nur mehr Schutz, sondern auch unterschiedliche Einsatzbereiche. Ein S1-Schuh reicht für trockene Lagerhallen, ein S3 braucht eine durchtrittsichere Sohle – etwa für Baustellen mit Nägeln oder Scherben. Wer den Unterschied nicht kennt, kauft vielleicht teuer und nutzlos. Und wer glaubt, ein teurer Markenschuh sei automatisch normgerecht, irrt sich. Prüfen Sie das Siegel – nicht das Logo.

Was viele nicht wissen: Die DIN EN ISO 20345 verlangt auch eine gute Passform. Ein Schuh, der drückt oder scheuert, ist kein Schutz – er ist eine Gefahr. Deshalb müssen Hersteller nicht nur die Zehenkappe prüfen, sondern auch die Fußform, die Ferse und die Sohlenflexibilität. Es geht nicht um Mode, es geht um Gesundheit. Falsche Schuhe führen zu Rückenproblemen, Fußdeformationen und langfristigen Arbeitsunfähigkeiten. Das ist kein kleiner Nebeneffekt – das ist der Kern der Norm.

Und was ist mit Heimwerken? Auch hier zählt die Norm. Wer mit schweren Werkzeugen arbeitet, Holz schneidet, Beton rührt oder auf Dächern steht, braucht mehr als einen einfachen Stiefel. Die meisten Heimwerker unterschätzen das Risiko – bis es zu spät ist. Ein Schuh mit Stahlkappe und durchtrittsicherer Sohle kostet nicht viel, aber er kann ein Leben retten. Und wenn Sie sich für eine neue Tür, einen Balkon oder ein Fenster entscheiden – dann achten Sie auch auf die Schuhe, mit denen der Handwerker kommt. Wenn er keine DIN EN ISO 20345 trägt, ist das ein Zeichen. Nicht nur für seine Sicherheit, sondern auch für seine Professionalität.

In den Artikeln unten finden Sie praktische Tipps zu Türmontage, Fenstereinbau, Holzverarbeitung und mehr – alles aus der Perspektive von Handwerkern, die wissen, was wirklich zählt. Von der richtigen Dichtung bis zur sicheren Leiter: Es geht nicht nur um das Material, sondern auch um den Menschen, der damit arbeitet. Und der braucht mehr als nur gute Werkzeuge. Er braucht Schutz. Genau das ist DIN EN ISO 20345.

19 November 2025
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