Erbschaft: Wie Sie Vermögen richtig übertragen und Steuern sparen

Wenn es um eine Erbschaft, die Übertragung von Vermögen nach dem Tod eines Angehörigen. Auch bekannt als Nachlass, ist sie mehr als nur das Erhalten von Geld oder Immobilien – sie ist ein strategischer Moment, der langfristige Folgen hat. Viele denken, dass eine Erbschaft automatisch bedeutet, dass man etwas bekommt. Doch oft ist es das Gegenteil: Sie bekommen Verantwortung, Papierkram und möglicherweise hohe Steuern. Die Erbschaftsteuer kann bis zu 50 % des Wertes verschlingen – wenn Sie nicht vorausplanen. Und das, obwohl es legal möglich ist, deutlich weniger zu zahlen – sogar fast nichts, wenn Sie die richtigen Instrumente nutzen.

Dabei geht es nicht nur um Geld. Es geht um Familienstiftung, ein rechtliches Gefäß, das Vermögen langfristig schützt und innerhalb der Familie verwaltet. Eine solche Stiftung kann Ihr Haus, Ihre Mietobjekte oder sogar Ihr Handwerksbetrieb vor Verkauf, Zerschlagung oder Steuerlast bewahren. Sie ist kein Luxus für Reiche – sie ist ein Werkzeug, das auch mittlere Vermögen nutzbar macht. Und sie funktioniert nicht mit einem Formular, sondern mit klaren Regeln: Wer ist Begünstigter? Wie wird das Vermögen verwaltet? Was steht in der Satzung? Diese Fragen entscheiden, ob Ihre Kinder später noch etwas haben – oder alles an das Finanzamt verloren haben.

Und dann gibt es noch die Vermögensübertragung, den gezielten Transfer von Gütern noch zu Lebzeiten, um Steuern zu reduzieren. Viele unterschätzen, dass eine Schenkung heute oft günstiger ist als eine Erbschaft morgen. Denn die Freibeträge sind pro Person und pro Jahr verfügbar – und sie erneuern sich. Wer sein Haus an die Kinder verschenkt, kann dabei nicht nur die Erbschaftsteuer umgehen, sondern auch die Grunderwerbsteuer sparen, wenn die Übertragung richtig strukturiert ist. Doch Vorsicht: Ein falscher Schritt, und Sie landen im Steuerstreit oder verlieren die Kontrolle über Ihr eigenes Zuhause.

Die Nachlassplanung, die systematische Vorbereitung der Vermögensverteilung nach dem Tod ist kein Thema für alte Leute. Sie ist eine Lebensentscheidung, die jeder trifft – bewusst oder unbewusst. Wer nichts tut, überlässt alles dem Gesetz. Und das Gesetz kennt keine Wünsche. Es kennt nur Regeln: Erben in der Reihenfolge, Pflichtteile, Zwangserbfolge. Und oft ist das Ergebnis nicht das, was Sie wollen. Vielleicht sollen Ihre Enkel das Haus bekommen, aber Ihr Bruder bekommt es, weil er als nächster Erbe gilt. Vielleicht haben Sie ein kleines Handwerksunternehmen aufgebaut – und es wird verkauft, weil Ihre Kinder keine Lust haben, es weiterzuführen.

In den Beiträgen unten finden Sie konkrete Lösungen: Wie Sie eine Familienstiftung gründen, ohne ein Anwaltshonorar von 10.000 Euro zu zahlen. Wie Sie Immobilien einbringen, damit sie nicht verkauft werden müssen. Wie Sie die Erbschaftsteuer mit Freibeträgen, Schenkungen und richtiger Dokumentation auf fast null reduzieren. Und warum ein einfacher Testament oft mehr Schaden anrichtet als Nutzen bringt. Es geht nicht um Theorie. Es geht um Handlung – mit Zahlen, Schritten und realen Beispielen aus der Praxis. Was Sie hier lesen, ist kein juristischer Lehrbuchtext. Es ist das, was Tischler, Handwerker und kleine Vermieter wirklich brauchen, um ihr Lebenswerk zu bewahren – ohne sich in komplizierten Verträgen zu verlieren.

8 Dezember 2025
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