IRR: Was ist das und warum es bei Bau- und Sanierungsprojekten entscheidend ist

Der IRR, der interne Zinsfuß, ist ein finanzmathematischer Wert, der zeigt, wie rentabel eine Investition über ihre gesamte Laufzeit ist. Auch bekannt als interner Zinsfuß, ist er der Schlüssel, um zu entscheiden, ob sich ein Bauvorhaben lohnt – egal, ob du eine neue Tür einbaust, deine Wohnung sanierst oder eine ganze Immobilie umbaust. Viele Bauherren schauen nur auf die Anschaffungskosten. Aber was nützt eine günstige Tür, wenn sie nach fünf Jahren ausgetauscht werden muss? Der IRR sagt dir, wie viel Rendite du tatsächlich aus deinem Geld rausholst – inklusive Energieeinsparungen, Wertsteigerung und Wartungskosten.

Ein Baukostenschätzung, die nach DIN 276 erstellt wird, gibt dir die Ausgaben vor. Aber ohne IRR weißt du nicht, ob diese Ausgaben sinnvoll sind. Wenn du zum Beispiel eine Dreifachverglasung, die deutlich weniger Wärme verliert als Zweifachverglasung einbaust, zahlt sich das nicht nur in Heizkosten aus – der IRR rechnet dir genau aus, wie lange du brauchst, bis du mehr sparst, als du investiert hast. Genauso bei Rollläden, die Energie sparen und die Sicherheit erhöhen: Der IRR zeigt dir, ob sich der Aufwand lohnt – oder ob du das Geld besser in eine andere Maßnahme steckst.

Wenn du eine Immobilie kaufst oder sanierst, ist der IRR deine beste Waffe gegen falsche Entscheidungen. Ein Gutachter sagt dir, wie viel die Immobilie wert ist. Ein Makler sagt dir, wie viel du verlangen kannst. Aber nur der IRR sagt dir: Was bringt mir das konkret, wenn ich das Geld jetzt ausgebe? Du findest in den Artikeln unten Beispiele, wie andere Bauherren und Sanierer den IRR genutzt haben – von der Balkontürabdichtung bis zur Denkmalsanierung. Es geht nicht um Theorie. Es geht darum, zu erkennen, welche Maßnahme dir wirklich Geld spart – und welche nur teuer ist.

25 November 2025
Renditekennzahlen bei Immobilien: Cap Rate, IRR und Co. einfach erklärt

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