Leitungsführung Altbau: Wie Sie Strom, Wasser und Daten sicher durch alte Wände führen
Bei der Leitungsführung Altbau, die Planung und Verlegung von technischen Leitungen in bestehenden, alten Gebäuden. Auch bekannt als Sanierungsleitung, ist sie der entscheidende Schritt, um ein altes Haus modern, sicher und wirtschaftlich nutzbar zu machen. Es geht nicht darum, einfach Kabel durch die Wand zu ziehen. Es geht darum, die Struktur des Hauses zu respektieren, während Sie moderne Ansprüche einbauen – ohne dass die Decke einstürzt oder die Wand feucht wird.
Die Stromleitung, die Versorgung mit elektrischer Energie in einem Altbau ist oft das erste Problem. Alte Leitungen aus Aluminium oder veralteter Isolierung sind ein Risiko. Neue Leitungen müssen entweder in Nuten geschnitten, unter Fußbodenbelägen verlegt oder in neuen, sichtbaren Kanälen geführt werden. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Wer zu viel abbaut, riskiert die Statik. Wer zu wenig tut, bekommt später Stromausfälle oder eine teure Nachbesserung.
Die Wasserleitung, die Versorgung mit Frischwasser und die Ableitung von Abwasser ist noch kniffliger. In vielen Altbauten laufen die Rohre durch Holzbalken, die nicht für Druck ausgelegt sind. Wenn Sie eine neue Dusche einbauen, müssen Sie prüfen, ob der Boden die Last trägt – und ob das Abwasser noch zur Kanalisation fließt. Oft reicht ein leichter Gefälle nicht mehr. Dann braucht man eine Druckentlastung oder einen Abwasserheber. Und das alles, ohne die alten Ziegel zu beschädigen oder den Keller zu überschwemmen.
Und dann kommt noch die Datenleitung, die Verkabelung für Internet, Telefon und Smart-Home-Systeme. Heute braucht man mehr als nur eine Steckdose. Jedes Zimmer braucht Netzwerkanschlüsse. Aber Kabel durch alte Mauern zu ziehen? Das ist wie Nadelarbeit mit einem Betonbohrer. Manche entscheiden sich für Funklösungen – doch die sind nicht immer stabil. Besser ist es, die Leitungen sorgfältig zu planen: entweder in der Decke, unter dem Fußboden oder in speziellen, nicht-tragenden Wänden.
Was alle diese Leitungen gemeinsam haben? Sie müssen vor der Sanierung geplant werden – nicht danach. Wer erst nach dem Anstrich anfängt, zahlt doppelt. Und wer glaubt, dass alte Häuser einfach so umgebaut werden können wie Neubauten, irrt sich. Die Substanz spricht mit. Sie zeigt, wo man bohren darf, wo man lieber nicht, und wo man ganz anders vorgehen muss.
In der Sammlung unten finden Sie konkrete Lösungen, die andere Hausbesitzer in der Praxis erfolgreich angewendet haben. Von der richtigen Bohrtechnik über die Auswahl der Materialien bis hin zu den häufigsten Fehlern, die Sie vermeiden müssen. Keine Theorie. Keine Werbung. Nur echte Erfahrungen aus echten Altbauten – mit klaren Schritten, Kosten und Tipps, die wirklich helfen.
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