U-Wert: Was er wirklich bedeutet und warum er deine Fenster und Türen entscheidet

Der U-Wert, ein Maß für die Wärmedurchlässigkeit von Bauteilen wie Fenstern, Türen oder Wänden. Auch bekannt als Wärmedurchgangskoeffizient, sagt er dir, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil entweicht. Je niedriger die Zahl, desto besser. Ein U-Wert von 1,3 ist schlecht, 0,8 ist gut, 0,6 oder darunter ist heute der Standard für neue, energieeffiziente Holzfenster und Innentüren.

Du hast eine alte Holztür im Flur? Oder Fenster aus den 90ern? Selbst wenn sie noch fest schließen, können sie Wärme wie ein Sieb verlieren. Der Wärmedämmung, die Fähigkeit eines Materials, Wärme zurückzuhalten hängt nicht nur von der Dicke ab, sondern vor allem vom Material und der Verglasung. Eine moderne Dreifachverglasung mit Edelgasfüllung und Warme-Kante-Abstandhalter hat einen U-Wert von 0,7 – das ist fast doppelt so gut wie alte Zweifachverglasung. Und das gilt genauso für Innentüren aus massivem Holz mit isolierendem Kern. Ein niedriger U-Wert, ein Maß für die Wärmedurchlässigkeit von Bauteilen wie Fenstern, Türen oder Wänden bedeutet nicht nur weniger Heizkosten, sondern auch weniger Kälte an der Wand, weniger Kondenswasser und keine Zugluft, die du spürst, auch wenn die Tür geschlossen ist.

Es geht nicht um Marketing-Gimmicks. Es geht um echte Zahlen. Die KfW-Förderung für Sanierungen prüft den U-Wert, die Energieausweise bewerten ihn, und Immobilien mit schlechten Werten verlieren an Wert – das haben wir in vielen Beiträgen gesehen. Wenn du deine Türen oder Fenster austauschst, solltest du nicht nach dem Aussehen fragen, sondern nach dem U-Wert. Denn ein gut gedämmter Holzrahmen mit moderner Verglasung spart mehr als eine teure Heizung. Und das gilt auch für Innentüren in ungenutzten Räumen: Ein U-Wert unter 1,0 verhindert, dass deine warme Wohnung in den Keller oder die Garage abkühlt. In der Liste unten findest du konkrete Beispiele, wie du den U-Wert bei Fenstern, Türen und sogar Kellerabdichtungen richtig bewertest – mit Fakten, nicht mit Werbesprüchen.

6 Dezember 2025
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