Wenn Sie eine Immobilie kaufen wollen, kommt ein entscheidender Moment: die Haushaltsrechnung. Nicht die Schönheit der Wohnung, nicht die Lage - sondern diese Liste mit Einnahmen und Ausgaben entscheidet, ob Sie den Kredit bekommen. Banken schauen nicht nur auf Ihr Gehalt. Sie prüfen, ob Sie wirklich jeden Monat die Rate zahlen können - ohne in Schwierigkeiten zu geraten. Und das ist kein Geheimnis. Es ist ein Standardverfahren, das fast jede deutsche Bank nutzt.
Was genau ist eine Haushaltsrechnung bei der Baufinanzierung?
Die Haushaltsrechnung ist eine einfache, aber mächtige Rechnung: Einnahmen minus Ausgaben. Aber nicht wie Sie sie für Ihren privaten Überblick machen. Banken verwenden dafür festgelegte Pauschalen. Sie stellen Ihr monatliches Nettoeinkommen den durchschnittlichen Lebenshaltungskosten gegenüber - und schauen, was übrig bleibt. Dieser Rest ist Ihr Spielraum für die Kreditrate.
Ein Beispiel: Sie verdienen 5.408 Euro netto im Monat. Ihre Ausgaben - Miete, Essen, Versicherungen, Fahrtkosten, Freizeit - summieren sich auf 3.508 Euro. Das ergibt 1.900 Euro, die Ihnen zur Verfügung stehen. Banken sagen: Maximal 35 % Ihres Nettoeinkommens dürfen für die Kreditrate verwendet werden. In diesem Fall wären das rund 1.893 Euro. Sie liegen also knapp unter der Grenze. Das ist gut.
Das Problem? Die Banken verwenden nicht Ihre tatsächlichen Ausgaben. Sie nutzen durchschnittliche Werte, die vom Verbraucherpreisindex abgeleitet sind. Eine Einzelperson bekommt oft 1.200 bis 1.500 Euro pauschal zugerechnet. Ein Paar ohne Kinder 1.800 bis 2.200 Euro. Eine Familie mit zwei Kindern 2.500 bis 3.000 Euro. Das klingt fair - aber stimmt es mit Ihrer Realität überein?
Warum benutzen Banken Pauschalen statt echter Zahlen?
Warum nicht einfach Ihre Kontoauszüge nehmen und genau schauen, was Sie ausgeben? Weil es zu viel Aufwand wäre. Banken prüfen Tausende von Kreditanträgen. Wenn jede Abteilung individuell die Ausgaben von 100 Kunden analysiert, bricht das System zusammen. Pauschalen machen den Prozess schnell, einheitlich und kontrollierbar.
Aber es hat einen Haken. In München, Zürich oder Wien kostet ein Kilo Äpfel mehr als in Leipzig oder Graz. Eine Wohnung in der Stadt ist teurer als im Dorf. Ein Kind, das Tennis spielt und in die Musikschule geht, kostet mehr als ein Kind, das nur zum Fußball geht. Die Pauschalen berücksichtigen das nicht. Sie sind für Deutschland als Ganzes berechnet - nicht für Ihre konkrete Lebenssituation.
Ein Nutzer auf Reddit beschreibt es so: „Wir wohnen in München, zahlen 2.600 Euro für Lebenshaltung, aber die Bank hat nur 1.800 Euro angesetzt. Unser Kreditrahmen wurde um 50.000 Euro gekürzt.“ Das ist kein Einzelfall. Viele Menschen sind wütend - und zu Recht. Die Pauschalen sind oft zu niedrig für große Städte.
Was zählt in der Haushaltsrechnung - und was nicht?
Banken schauen auf alles, was regelmäßig abgebucht wird. Dazu gehören:
- Miete oder laufende Hypothek (wenn Sie bereits wohnen)
- Strom, Gas, Wasser, Müllabfuhr
- Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Haftpflicht, Hausrat
- Lebensmittel, Getränke, Reinigungsmittel
- Kleidung, Schuhe, Körperpflege
- ÖPNV, Auto, Tanken, Reparaturen
- Freizeit, Urlaub, Restaurantbesuche
- Unterhalt für Kinder oder Ex-Partner
- Andere Ratenkredite (Auto, Handy, Studienkredit)
Dinge, die nicht zählen: Bargeldabhebungen, Geschenke, Spenden, einmalige Anschaffungen wie ein neues Sofa oder eine Reise. Auch Ihr Handyvertrag zählt nur, wenn er monatlich abgebucht wird - nicht wenn Sie ihn jährlich bezahlen.
Wichtig: Selbstständige und Freiberufler haben es schwerer. Ihre Einkünfte schwanken. Ein Monat 8.000 Euro, der nächste 3.000 Euro. Banken nehmen oft den Durchschnitt der letzten drei Jahre - und dann noch mal 20 % Abzug als Risikopuffer. Das kann bedeuten: Sie verdienen genug, aber die Bank sagt „nein“.
Wie bereiten Sie sich auf die Haushaltsrechnung vor?
Sie brauchen nicht zu warten, bis Sie den Kreditantrag stellen. Beginnen Sie jetzt. Sammeln Sie:
- Gehaltsabrechnungen der letzten zwei Monate + Dezember des Vorjahres
- Letzten Lohnsteuerbescheid
- SCHUFA-Selbstauskunft (kostenlos online beantragen)
- Kontoauszüge der letzten sechs Monate
- Gewinn- und Verlustrechnung (für Selbstständige)
- Renteninformationen, falls Sie eine Rente beziehen
- Nachweis über private Krankenversicherung, falls zutreffend
Wenn Sie Kontoauszüge haben, können Sie genau sehen, wo Ihr Geld hingeht. Machen Sie eine Liste. Kategorisieren Sie. Rechnen Sie monatlich aus. Dann vergleichen Sie mit den Bankpauschalen. Wo liegen Ihre tatsächlichen Kosten höher? Wo niedriger?
Ein Tipp: Nutzen Sie Apps wie „Finanzmanager“ oder „Money Lover“. Die meisten zeigen Ihnen automatisch, wie viel Sie für Essen, Verkehr oder Freizeit ausgeben. Das spart Stunden an Papierkram.
Wie fair ist die Haushaltsrechnung wirklich?
Experten sind sich uneinig. Dr. Uwe Schneider von Schneider-Finanzierungen sagt: „Banken sind gesetzlich verpflichtet, zu prüfen, ob Sie die Raten wirklich zahlen können. Die Haushaltsrechnung ist das beste Werkzeug dafür.“
Prof. Dr. Markus Beckmann von der Universität Mannheim hingegen kritisiert: „Die Pauschalen entsprechen oft nicht der Realität - besonders in teuren Städten.“ Er hat Daten aus 2022 analysiert: In Hamburg und München liegen die tatsächlichen Lebenshaltungskosten 30 bis 40 % über den Bank-Pauschalen. Das bedeutet: Tausende Menschen werden unfair abgelehnt - nur weil ihre Stadt teurer ist.
Und doch: Die Haushaltsrechnung hat auch Vorteile. Sie zwingt Sie dazu, Ihre Finanzen zu durchleuchten. Viele Kreditnehmer sagen: „Ich habe nie gewusst, wie viel ich wirklich ausgebe. Die Rechnung hat mir geholfen, sparsamer zu leben.“ Das ist kein Nebeneffekt - das ist der eigentliche Zweck.
Was passiert, wenn die Haushaltsrechnung negativ ausfällt?
Wenn Ihre Ausgaben höher sind als die Bank annimmt, und der verbleibende Betrag unter 35 % Ihres Nettoeinkommens liegt, ist der Kredit in Gefahr. Aber es gibt Wege.
Erstens: Bitten Sie um eine individuelle Prüfung. Zeigen Sie Ihre Kontoauszüge. Erklären Sie, warum Ihre Ausgaben höher sind. Einige Banken - besonders kleinere Sparkassen - sind flexibler als Großbanken.
Zweitens: Senken Sie Ihre Ausgaben. Kündigen Sie unnötige Abo-Verträge. Reduzieren Sie Ihr Auto. Wechseln Sie die Stromrechnung. Jeder Euro, den Sie sparen, erhöht Ihren Spielraum.
Drittens: Warten Sie. Wenn Sie in einem Jahr mehr verdienen oder Ihre Miete sinkt, können Sie es erneut versuchen. Die Bank schaut nicht nur auf heute - sie schaut auf die Zukunft. Ein stabiler Job, eine Beförderung, ein Nebenverdienst - das zählt.
Was ändert sich 2026? Digitalisierung und KI
Die Haushaltsrechnung wird nicht mehr auf Papier gemacht. 63 % der Banken in Deutschland bieten 2026 digitale Tools an. Die Sparkasse München hat ein KI-System eingeführt, das aus Ihren Kontoumsätzen automatisch eine Haushaltsrechnung erstellt. Es erkennt, ob Sie jeden Monat 1.200 Euro für Essen ausgeben - oder 2.800 Euro.
Die BaFin hat 2023 klargestellt: Pauschalen sind nur erlaubt, wenn sie auf aktuellen, verlässlichen Daten basieren. Und die Daten werden besser. In Zukunft wird die Bank nicht nur Ihre Ausgaben sehen - sie wird auch Ihre Karrierechancen, Ihre Krankenversicherungslage und sogar Ihre Altersvorsorge analysieren.
Das ist kein Traum. Es ist die Realität. Die Haushaltsrechnung wird nicht verschwinden. Sie wird nur smarter.
Was tun, wenn Sie abgelehnt werden?
Wenn die Bank „Nein“ sagt, ist das nicht das Ende. Es ist ein Signal. Prüfen Sie:
- Stimmt die Haushaltsrechnung? Haben Sie alles erfasst?
- Waren Ihre Ausgaben zu hoch angesetzt? Können Sie sie senken?
- Haben Sie genügend Eigenkapital? Ein höherer Eigenanteil reduziert die Kreditsumme - und macht die Rate niedriger.
- Haben Sie einen Co-Kreditnehmer? Ein Partner mit stabilem Einkommen kann helfen.
Und: Fragen Sie eine andere Bank. Jede Bank hat andere Pauschalen. Eine Sparkasse in Salzburg könnte Ihnen mehr Kredit geben als eine Großbank in Berlin - einfach weil sie Ihre Region besser kennt.
Die Haushaltsrechnung ist kein Feind. Sie ist ein Spiegel. Sie zeigt Ihnen, wo Sie stehen - und wo Sie hinwollen. Nutzen Sie sie, um nicht nur den Kredit zu bekommen - sondern um ein sicheres, stabiles Leben in Ihrer neuen Immobilie zu führen.
Was ist die maximale Kreditrate, die Banken bei der Haushaltsrechnung zulassen?
Banken erlauben maximal 35 % Ihres monatlichen Nettoeinkommens für die Kreditrate. Das ist die gängige Obergrenze in Deutschland. Wenn Sie mehr verdienen, aber auch höhere Ausgaben haben, kann die tatsächliche Rate niedriger sein. Wichtig: Dieser Wert gilt nur für die Tilgung und Zinsen - nicht für Nebenkosten oder Versicherungen.
Warum werden Selbstständige oft abgelehnt, obwohl sie viel verdienen?
Banken sehen bei Selbstständigen nicht das Einkommen, sondern die Stabilität. Sie berechnen den Durchschnitt der letzten drei Jahre und ziehen oft 20 % Risikopuffer ab. Wenn Sie im letzten Jahr 8.000 Euro verdient haben, aber im Jahr davor nur 4.000, rechnet die Bank mit 5.000 Euro. Das ist kein Fehler - das ist Vorsicht. Lösung: Zeigen Sie einen stabilen Trend oder bringen Sie mehr Eigenkapital mit.
Kann ich die pauschalierten Lebenshaltungskosten der Bank anfechten?
Ja. Sie müssen keine Pauschale akzeptieren. Reichen Sie Kontoauszüge aus den letzten sechs Monaten ein und zeigen Sie, wie viel Sie tatsächlich für Essen, Verkehr oder Versicherungen ausgeben. Viele Banken, besonders Sparkassen, akzeptieren individuelle Nachweise - wenn sie gut dokumentiert sind.
Welche Unterlagen brauche ich für die Haushaltsrechnung?
Sie brauchen: Gehaltsabrechnungen der letzten zwei Monate plus Dezember des Vorjahres, den letzten Lohnsteuerbescheid, die SCHUFA-Selbstauskunft, Kontoauszüge der letzten sechs Monate. Selbstständige müssen zusätzlich eine Gewinn- und Verlustrechnung vorlegen. Ohne diese Unterlagen läuft die Prüfung nicht.
Wie lange dauert die Prüfung der Haushaltsrechnung?
Wenn alle Unterlagen vollständig sind, dauert die Prüfung meist drei bis fünf Werktage. Bei komplexen Fällen - etwa bei Selbstständigen oder hohen Kreditsummen - kann es bis zu zwei Wochen dauern. Die schnellsten Ergebnisse bekommen Sie, wenn Sie die Haushaltsrechnung vorab selbst erstellen und digital einreichen.
Kieran Bates
Ich find's gut, dass die Banken überhaupt prüfen, ob man den Kredit wirklich zahlen kann. Viele Leute überschätzen sich total und landen später in der Schuldenfalle.
Januar 10, 2026 AT 16:37
Michelle Wagner
die banken sind doch nur ne kapitalistische lüge 😭 sie rechnen mit 1200 euro essen für münchen?? ich zahle 2100 und die sagen mir ich bin kein kreditwürdig?? das ist nicht fair das ist systematisch rassistisch gegen städter
Januar 11, 2026 AT 02:37
Philip Büchler
Hört mal zu, Leute, ich hab das alles durchlebt, ich bin in Zürich aufgewachsen, meine Mutter hat mir beigebracht, dass jede Bank ein kleiner Diktator ist, der mit Pauschalen deine Seele ausmisst. Ich hatte 3.800 Euro Lebenshaltungskosten, die Bank hat 2.200 angenommen – und dann kam der Brief: „Ihr Kredit ist abgelehnt.“ Ich hab drei Monate gebraucht, um das zu verstehen. Ich hab die Kontoauszüge in Farbe ausgedruckt, mit Pfeilen, mit kleinen Notizen wie „das ist kein Luxus, das ist Überleben“. Und dann – endlich – hat eine kleine Sparkasse gesagt: „Ja, wir sehen es.“ Das war der Moment, wo ich wieder an Menschen glauben konnte.
Januar 12, 2026 AT 07:55
Kjell Nätt
lol 35%? 🤡 das ist doch nur der anfang. warte bis die kI systeme deine twitter-nachrichten, deine fitness-app-daten und deine spotify-playlists auswerten. nächste woche sagen die: „sie verbringen zu viel zeit mit chillen, kein kredit.“
Januar 12, 2026 AT 17:43
Pat Costello
warum zahlen wir überhaupt steuern für diese banken die uns wie kinder behandeln? in irland würden sie uns nicht so behandeln. das ist deutsche bürokratie auf steroids.
Januar 14, 2026 AT 04:40
nada kumar
Die Pauschalen basieren auf dem Verbraucherpreisindex (VPI) der Statistischen Ämter – aber der berücksichtigt nicht regionale Preisunterschiede bei Miete, ÖPNV oder Kinderbetreuung. Laut BAG 2023 liegen die tatsächlichen Lebenshaltungskosten in München um 37% über dem Bundesdurchschnitt. Kontoauszüge sind entscheidend – und die BaFin hat das 2023 bestätigt: § 505 Abs. 3 BGB verlangt individuelle Prüfung, wenn Nachweise vorliegen.
Januar 14, 2026 AT 07:24
Paul Stasse
die banken arbeiten mit der regierung zusammen um uns alle zu kontrollieren. sie wollen nicht dass wir wohnen sie wollen dass wir mieten und zahlen und zahlen und zahlen. die kis sind nur der anfang. bald zählen sie deine atemfrequenz und deine schlafqualität um zu entscheiden ob du verdienst zu leben
Januar 15, 2026 AT 12:09
Fabian Garcia
Es ist unbestritten, dass das System der Pauschalisierung eine gewisse Rationalität aufweist, da es Skaleneffekte ermöglicht. Allerdings wird dabei die individuelle Lebenswelt des Antragstellers systematisch vernachlässigt. Dies stellt eine strukturelle Diskriminierung dar, die sich insbesondere in urbanen Ballungsräumen manifestiert. Eine ethische Finanzierung müsste die Subjektivität des Haushalts berücksichtigen.
Januar 16, 2026 AT 22:16
kirsti wettre brønner
ich hab auch in berlin gekämpft. hab alles dokumentiert. kontoauszüge, rechnungen, sogar fotos von meinem supermarkt einkauf. am ende hat die sparkasse gesagt: „du bist echt, wir machen das.“ es ist hart, aber es lohnt sich. du bist nicht allein.
Januar 18, 2026 AT 17:52
Kai Dittmer
ich hab die app „Finanzmanager“ genutzt – hat mir gesagt, dass ich 220 Euro mehr für Essen ausgebe als die Bank annimmt. hab das als PDF eingereicht – und plötzlich war mein Kredit um 40k höher. keine magie, nur dokumentieren.
Januar 19, 2026 AT 16:05
Alexander Eltmann
Ich verstehe, dass Banken Prozesse brauchen – aber es sollte auch Raum für Menschlichkeit geben. Vielleicht sollte es eine Option geben: Standard-Pauschale ODER individuelle Prüfung – und der Kreditnehmer entscheidet. Keine Strafe für Transparenz.
Januar 20, 2026 AT 05:29
Susi Susanti
Die Haushaltsrechnung ist ein Spiegel – aber kein Spiegel, der deine Würde zeigt. Sie zeigt nur, wie viel Geld du hast. Nicht, wie viel du bist. Vielleicht ist die wahre Bonität nicht in den Zahlen, sondern in der Art, wie man trotzdem weitermacht.
Januar 21, 2026 AT 01:27
Dirk Wasmund
Die Institutionalisierung von Pauschalen ist ein klassisches Beispiel für die Verdinglichung menschlicher Existenz. Sie reduziert den Menschen auf ein numerisches Subjekt, dessen Lebenswelt durch statistische Mittelwerte entwertet wird. Dies ist nicht nur ineffizient – es ist moralisch verwerflich. Wer die Pauschalen akzeptiert, akzeptiert die Entmündigung.
Januar 21, 2026 AT 16:52
Wolfgang Kalivoda
35%? Ach komm. In Wien kostet ein Kilo Kartoffeln mehr als ein Monatskarte für den Bus. Die Banken denken, wir leben in einem Dorf aus dem 19. Jahrhundert. Und dann wundern sie sich, dass niemand mehr Immobilien kauft? Genial.
Januar 21, 2026 AT 22:32
Angela Writes
Die Haushaltsrechnung ist kein Werkzeug der Unterdrückung – sie ist eine Einladung zur Selbstreflexion. Viele Menschen, die abgelehnt wurden, haben danach ihre Ausgaben neu geordnet, Nebeneinkünfte aufgebaut, ihre finanzielle Autonomie erlangt. Die Bank sagt nicht „Nein“ – sie sagt: „Schau genauer hin.“ Und manchmal ist das die beste Geschenk, das man bekommen kann.
Januar 23, 2026 AT 09:40
Walter Mann
Die Pauschalen sind gesetzlich zulässig gemäß § 505 BGB i.V.m. MaRisk. Eine individuelle Prüfung ist nur verpflichtend, wenn der Antragsteller nachweist, dass die Pauschalen nicht repräsentativ sind. Der Nachweis erfordert mindestens sechs Monate Kontoauszüge, korreliert mit den offiziellen Verbraucherpreisindizes der Destatis. Fehlt dieser Nachweis, ist die Ablehnung rechtlich unangreifbar.
Januar 23, 2026 AT 22:57