Doppelbesteuerungsabkommen: Was du über Steuern im Ausland wissen musst

Ein Doppelbesteuerungsabkommen, ein vertragliches Abkommen zwischen zwei Ländern, um sicherzustellen, dass Einkommen nicht zweimal besteuert wird. Auch bekannt als DBA, ist es kein juristisches Geheimnis – es ist deine Absicherung, wenn du Geld im Ausland verdienst, eine Ferienwohnung in Italien besitzt oder als Freelancer in Österreich arbeitest.

Diese Abkommen gibt es mit fast allen wichtigen Handelspartnern: Österreich, Schweiz, Italien, Spanien, die USA – und sie wirken nicht nur für Angestellte, sondern auch für Selbstständige, Rentner und Immobilienbesitzer. Wenn du zum Beispiel eine Wohnung in Prag vermietest, aber in Deutschland wohnst, bestimmt das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Tschechien, wo die Mieteinnahmen besteuert werden. Ohne dieses Abkommen würdest du die Miete in Tschechien und in Deutschland versteuern – doppelt. Das ist kein Theorie-Problem. Es passiert jeden Tag. Und es ist vermeidbar.

Du brauchst nicht mal einen Steuerberater, um zu wissen, ob ein Doppelbesteuerungsabkommen für dich gilt. Schau einfach nach, ob dein Land ein Abkommen mit Deutschland hat. Dann prüfe, wo du deine Steuerresidenz, der Ort, an dem du wohnst und dein Hauptleben führt hast. Das ist entscheidend. Wenn du in Deutschland lebst, aber in der Schweiz arbeitest, zahlt die Schweiz meist die Lohnsteuer – Deutschland nimmt dann nur die Differenz. Aber nur, wenn du die richtigen Formulare einreichst. Das Steueridentifikationsnummer, die eindeutige Nummer, die das Finanzamt dir zuweist, um deine Einkünfte zu verknüpfen ist dein Schlüssel. Ohne sie bekommst du keine Steuerbescheinigung, und dann zahlt du doppelt.

Es geht nicht nur um Lohn. Es geht um Kapitalerträge, Mieten, Verkaufsgewinne, sogar Altersvorsorge. Wenn du eine Immobilie verkaufst, die du in Österreich gekauft hast, dann entscheidet das Doppelbesteuerungsabkommen, ob du den Gewinn in Österreich oder Deutschland versteuerst – und ob du einen Freibetrag bekommst. Viele Leute denken, sie müssen alles in Deutschland melden. Aber oft reicht es, den Nachweis zu haben, dass du bereits in dem anderen Land gezahlt hast. Das ist der Unterschied zwischen einem Steuerfehler und einer sauberen Abwicklung.

Die meisten Artikel über Doppelbesteuerungsabkommen sind voller juristischer Fachbegriffe. Aber du brauchst keine Anwälte zu verstehen. Du brauchst nur zu wissen: Wo arbeitest du? Wo wohnst du? Welches Land hat das Abkommen mit Deutschland? Und hast du die Papiere? Wenn du das beantworten kannst, hast du schon 80 % geschafft. Die restlichen 20 % sind nur Formulare ausfüllen – und das machen wir in den folgenden Beiträgen Schritt für Schritt. Hier findest du echte Erfahrungen von Leuten, die genau das durchgemacht haben: Wer hat wie viel gespart? Welche Formulare waren nötig? Wo hat es geklemmt? Und wie vermeidest du, dass das Finanzamt dich nach Jahren nachfragt?

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